Historischer Stadtrundgang

Historischer Stadtrundgang

FORUM Daun

Ausgangspunkt ist das FORUM, ein 1992 eröffnetes Gäste- und Veranstaltungszentrum. Vor dem FORUM steht das Bacchus-Denkmal auf einem roten Sandsteinquader aus dem ehemaligen Jünkerather Römerkastell.

Forum Daun

Eifel-Vulkanmuseum

Im früheren königlichen Landratsamt unmittelbar hinter dem Denkmal ist heute das Eifel-Vulkanmuseum untergebracht, das zum Geo-Zentrum Vulkaneifel gehört und die erdgeschichtliche Entwicklung mit der Vulkantätigkeit erläutert.

Eifel-Vulkanmuseum

Friedensdenkmal

Neben dem Museum erinnert das Friedensdenkmal an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs aus dem Kreis Daun. Ursprünglich wurde das Denkmal als „Kaiserbrunnen“ (heute stillgelegt) zum Dank an Wilhelm II. errichtet und war mit einem Bronzerelief des Kaisers versehen, der sich für eine zentrale Trinkwasserleitung in Daun einsetzte und den Brunnen 1911 einweihte.

Friedensdenkmal

Kampbüchel (Kamphügel)

Auf dem Parkplatz der Kreissparkasse Vulkaneifel ist die Skulptur „Karriereleiter“ des Bildhauers Ulrich Henn zu sehen. Man folgt weiter der Leopoldstraße, überquert die Rosenbergstraße, passiert den neuen Marktplatz und erblickt links das Steinkreuz auf dem Kampbüchel (Kamphügel). Bereits im 14. Jh. befand sich hier eine Thingstätte (Hochgericht). Das alte Steinkreuz erinnert an eine Kapelle, die 1665 erbaut und 1824 abgerissen wurde.

Kampbüchel

Feuerwehr-Brunnen

Gegenüber befindet sich der „Feuerwehr-Brunnen“. Der Granit stammt aus einem Steinbruch von Carisolo, der italienischen Partnerstadt von Daun. Die Städtepartnerschaft entstand aus den Kontakten der beiden Feuerwehren - daher der Name des Brunnens.

Feuerwehr-Brunnen

Verbandsgemeinteverwaltung

Weiter durch die Leopoldstraße erreicht man das Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung, vor dem ein schöner Brunnen die Wappen der Orte der Verbandsgemeinde Daun trägt.

Verbandsgemeinteverwaltung

Restaurant-Café Jolly da Capo

In stilvoll eingerichteten Gasträumen genießt man die feine mediterrane Küche mit leichten Vorspeisen, Suppen mit fantasievollen Einlagen, Pasta-, Fisch- und Fleischgerichten sowie verlockenden Desserts. An den Wochentagen bietet das Restaurant Ihnen mittags zusätzlich eine wechselnde Mittagskarte an. Die vielfältige Weinkarte beinhaltet erlesene Tropfen aus Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich sowie Champagner, Sekt und Prosecco. Außerdem werden naturtrübe unfiltrierte Biere aus der Klosterbrauerei Machern ausgeschenkt. - Montag ist Ruhetag.

Restaurant-Café Jolly da Capo

Römischer Grabstein

Weiter durch die Leopoldstraße gelangt man zum Hallenbad, in dessen Innenhof Reste des Dauner Heimatmuseums mit Ausstellungsstücken zur Natur- und Volkskunde zu sehen sind. Vor dem Museum steht ein Römischer Grabstein. Den dachförmigen Grabdeckelstein (Tonnendach) ließ der Römer L. Apronius Secco bereits zu Lebzeiten anfertigen, wie die lateinische Aufschrift erläutert.

1790 entdeckte man den Stein in den Burgruinen und nutzte ihn aufgrund seiner ausgesprochenen Festigkeit an einem Pfeiler der Liesertalbrücke als Eisbrecher, bevor bei Bauarbeiten zufällig sein wahrer Wert ans Licht kam. Erneut am FORUM vorbei kommt man in die Burgfriedstraße und geht weiter in Richtung Burg.

Römischer Grabstein

Rundportal Haus Rodemacher

Am Burgaufgang fällt rechts das noch erhaltene Rundportal zum Haus Rodemachern auf. Das einzige Dauner Hoftor mit einem schiefergedeckten Dach trägt im Schlussstein die Jahreszahl 1502. Im Haus Rademachern, das trotz mehrerer Umbauten deutliche Merkmale der fränkischen Bauweise zeigt, lockt eine weitere Einkehrmöglichkeit: Das Burghof Wirtshaus.

Rundportal Haus Rodemacher

Burghof Wirtshaus

Brauereiausschank - Das gemütliche Wirtshaus ist in einem 500 Jahre alten Haus untergebracht und besitzt neu gestaltete Gasträume und einen idyllischen Biergarten. Serviert werden deftige Gerichte aus der Brauhaus-Küche, die überwiegend aus regionalen Produkten zubereitet werden. Hausspezialitäten sind u. a. die Schweinshaxe an Braumeistersauce, Spanferkel-Koteletts und die Kradenbacher Forelle „Müllerin“. Im Ausschank sind sechs Biersorten vom Fass und eine große Auswahl an weiteren alkoholischen und alkoholfreien Getränken. Wechselndes Tagesgericht. - Dienstag ist Ruhetag.

Burghof Wirtshaus

Kurtrierische Amtshaus

Auf dem Weg zur Burg passiert man das beeindruckende Außentor, dessen Wappenstein leider nicht mehr erkennbar ist, und folgt dem Verlauf der alten Steinmauer zum Kurtrierischen Amtshaus, das 1712 durch den Trierer Kurfürst und Erzbischof Karl-Josef als Schlosstrakt (Jagdschloss mit Amtssitz) errichtet wurde. Sein Wappen ist im Portalüberbau angebracht. Ab 1817 beherbergte das Gebäude die königliche Oberförsterei und wird heute als Hotel genutzt.

Kurtrierische Amtshaus

Burgruine Daun

Am Standort der Burgruine Daun befand sich wohl einst eine keltische Fliehburg und später ein römischer Wachtpunkt. Die vermutlich über 1000 Jahre alte einstige Stammburg der Herren zu Daun wurde mehrfach zerstört, zuletzt 1689 durch die Truppen des französischen Königs Ludwig XIV., so dass heute lediglich eine Ringmauer und ein Basteitürmchen mit Schießscharten erhalten sind. Am Ostende der Burganlage befindet sich die große, 1740 erbaute Zehntscheuer. Im Schlussstein des breiten Tores ist das Trierer Kreuz erkennbar.

Burgruine Daun

Evangelische Kirche

Zum Burgareal gehört auch die Evangelische Kirche. Ab 1862 wurde auf dem Burgberg eine Kapelle errichtet, die 1867 eingeweiht wurde. Nach der Zerstörung durch einen Bombenangriff 1944 erfolgte der Wiederaufbau bis 1949. In ihrer heutigen schlichten Form wurde das Gotteshaus 1957 umgestaltet.

Evangelische Kirche

Waldenhof

Nach Verlassen des Burgberges folgt man der Burgfriedstraße, bis links eine steile Straße hinaufführt zum Waldenhof (Burgfriedstraße 9). Das Haus des Burgmannes Mohr von Wald bekam 1729 eine neue Fassade mit der Freitreppe aus rotem Sandstein. Über dem Eingang verweist das wohl aus dem Jahre 1534 stammende Wappen auf das alte kurtrierische Geschlecht der Ritter Mohr von Wald. Rechts vom Waldenhof zeigt sich eine Takenplatte von 1550 mit der Abbildung des Burgmannes. Eine Mauer schützte den Waldenhof einst als Bestandteil der Burganlage.

Waldenhof

Wohnhäuser

Weiter entlang der Burgfriedstraße passiert man rechts einige schöne Wohnhäuser mit abgeknicktem Satteldach, steilen Giebeln und Merkmalen der fränkischen Bauweise. Im Innenhof ist über dem kleinen Eingang ein Schlussstein von 1781 erhalten. An der Ecke Lindenstraße / Abt-Richard-Straße folgt man der Lindenstraße nach links und passiert in der sich anschließenden Wirichstraße das ehemalige Amtsgericht (1860).

Wohnhäuser

Haus Hommes

Auf der linken Seite steht das Haus Hommes, die ehemalige Posthalterei. An der zur Straße hin gerichteten Stützmauer sind gut erhaltene Takenplatten zu sehen, die einst die Hitze des Herdfeuers abschirmten und mit Szenen des mittelalterlichen Lebens und mit Wappen verziert sind.

Haus Hommes

Pfarrkirche St. Nikolaus

Man folgt dem Straßenverlauf weiter zur Katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus . Das Gotteshaus soll Ende des 11. Jh. errichtet worden sein, wobei keine urkundlichen Belege über die Bauzeit vorliegen. Die ursprüngliche dreischiffige, flachgedeckte, romanische Pfeilerbasilika ohne Querschiff mit vorgebautem Westturm wurde am 2. Januar 1945 bei einem Bombenangriff bis auf den Turm und die romanische Krypta zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte von 1946 bis 1949. Auf bekanntem Weg kehrt man zum FORUM Daun bzw. zum jeweiligen Ausgangsparkplatz zurück.

Pfarrkirche St. Nikolaus